Etwas Bewegen

Jährlich erkranken bundesweit eine halbe Million Menschen an Krebs. Derzeit leben insgesamt etwa 4 Millionen Krebserkrankte in Deutschland.

Viele von Ihnen brauchen vor Ort Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung. Die können Sie in den über 1.000 Selbsthilfegruppen unserer Mitgliedsverbände finden. Sie brauchen aber auch eine Interessensvertretung auf Bundesebene. Dafür ist das Haus der Krebs-Selbsthilfe – BV angetreten, mit dem Ziel, nachhaltig auf eine Verbesserung der Versorgung der Krebspatienten einzuwirken.

Hierfür nehmen wir national und international Einfluss auf die Gesundheitspolitik. Wir fördern die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützen die Arbeit unserer Mitgliedsverbände.

Als gemeinnütziger Verein stehen wir unter der Schirmherrschaft der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Wir sind unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.

Wir sind in unserer Arbeit nur den Interessen der krebskranken Menschen und ihrer Angehörigen verpflichtet.

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Aktuelle Beiträge

Prof. Markus Jungehülsing aus Potsdam wird mit Publikumspreis ausgezeichnet.

(Bonn/Berlin, 29.03.2018) Beim Krebsaktionstag, dem größten Forum für Krebspatienten in Deutschland, wurde 2018 erstmals ein Preis für den besten Expertenbeitrag der Veranstaltung vergeben. Die Wahl der Teilnehmer fiel auf den Vortrag von Professor Markus Jungehülsing, Chefarzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam. Sein Beitrag über den Wissensstand beim Mundhöhlen- und Rachenkrebs zeichnete sich durch exzellente Verständlichkeit, Aktualität, einen packenden Vortragsstil und große Patientennähe aus. Vordere Plätze belegten außerdem Dr. Freerk Baumann von der Uniklinik Köln mit patientennahen Anregungen zu körperlicher Aktivität und Bewegung sowie Gunthard Kissinger vom Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs e.V., der aus Betroffenensicht über den Mund-Rachenkrebs sprach.
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Die Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie
deren Angehörige hat eine App für ihr Forum veröffentlicht, die einen schnelleren
Austausch unter Betroffenen ermöglicht.

(Bonn, 23.03.2018) Die Deutsche ILCO e.V. bietet bundesweit regelmäßig Gruppentreffen und Veranstaltungen an und erreicht mit ihrem Internetauftritt viele Betroffene. Mit dem Internet-Forum hat die ILCO vor knapp zwei Jahren eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, Selbsthilfe aktiv zu leben. Die neutrale, unabhängige und werbefreie Plattform wird seither täglich größer und hat schon über 750 registrierte Mitglieder. In Rubriken wie „Erfahrungsberichte (Mutmachgeschichten)“, „Stomaversorgung“ und „Jung mit Darmkrebs“ können sich Betroffene rund um die Uhr austauschen, egal wo sie sich gerade befinden – ob im Urlaub, im Krankenhaus oder Zuhause im Bett. Lediglich ein Internetzugang wird benötigt. Mit der neuen App kann dieser Austausch über das Smartphone oder das Tablet noch zeitnaher erfolgen.
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Das Haus der Krebs-Selbsthilfe — Bundesverband e.V. (HKSH–BV) ist mit seinen Mitgliedsverbänden sowie als Dachverband auf dem 33. Deutschen Krebskongress (DKK) 2018 vertreten. Dieser hat zum Motto Perspektiven verändern Krebs – Krebs verändert Perspektiven. Dem folgend wird erstmalig vom HKSH–BV das Programm „50 Patienten auf dem DKK“ angeboten, welches Betroffenen ermöglicht, an den Fachvorträgen der Ärzte teilzunehmen.

Der sich direkt an den DKK anschließende und an Patienten und Interessierte gerichtete 8. Krebsaktionstag steht unter dem Motto Gemeinsam gegen Krebs. Auch hier ist die Krebs-Selbsthilfe vertreten und steht Ihnen mit Vorträgen und für Fragen zur Verfügung.

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