Etwas Bewegen

Jährlich erkranken bundesweit eine halbe Million Menschen an Krebs. Derzeit leben insgesamt etwa 4 Millionen Krebserkrankte in Deutschland.

Viele von Ihnen brauchen vor Ort Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung. Die können Sie in den etwas 1.500 Selbsthilfegruppen unserer Mitgliedsverbände finden. Sie brauchen aber auch eine Interessensvertretung auf Bundesebene. Dafür ist das Haus der Krebs-Selbsthilfe – BV angetreten, mit dem Ziel, nachhaltig auf eine Verbesserung der Versorgung der Krebspatienten einzuwirken.

Hierfür nehmen wir national und international Einfluss auf die Gesundheitspolitik. Wir fördern die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützen die Arbeit unserer Mitgliedsverbände.

Als gemeinnütziger Verein stehen wir unter der Schirmherrschaft der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Wir sind unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.

Wir sind in unserer Arbeit nur den Interessen der krebskranken Menschen und ihrer Angehörigen verpflichtet.

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Aktuelle Beiträge

Der Vorsitzende des Hauses der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. Ernst-Günther Carl und der Schatzmeister Dr. Karl Rinast haben Ihre Ämter aus persönlichen Gründen niedergelegt. Der Vorstand bleibt handlungsfähig und führt die Geschäfte des Vereins fort. Der Stellvertretende Vorsitzende Werner Kubitza und die Schriftführerin Hedy Kerek-Bodden nehmen satzungsgemäß die notwendigen Aufgaben bis zu den nächsten regulären Wahlen in 2021 wahr.


Zur Unterstützung der Geschäftsstelle in Bonn und des ehrenamtlichen Vorstands suchen wir zum nächstmöglichsten Zeitpunkt einen

GESCHÄFTSSTELLENLEITER IN UNSERER GESCHÄFTSSTELLE IN BONN (W/D/M)
(in Vollzeit, entspricht 39 h pro Woche, unbefristet)

Ihr Profil:

  • Sie haben einen Hochschulabschluss, der Sie für die Interessenvertretung an Krebs erkrankter Menschen in Fachgremien auf Bundesebene qualifiziert.
  • Sie verfügen über gute Kenntnisse im Gesundheits- und Sozialrecht.
  • Sie verfügen über betriebswirtschaftliche Kenntnisse.
  • Sie besitzen sehr gute Kontakt- und Kommunikationsfähigkeiten und verfügen über Organisations- und Verhandlungsgeschick.
  • Sie besitzen anwendungssichere EDV-Kenntnisse (MS-Office).
  • Sie zeichnen sich durch Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen, Einsatzbereitschaft und Flexibilität, Eigeninitiative und Teamfähigkeit aus.
  • Sie suchen eine neue Herausforderung und können sich vorstellen, die Entwicklung des Bundesverbandes zukunftsfähig zu gestalten.

Ihre Aufgaben:

  • Sie übernehmen in Kooperation und Abstimmung mit dem Vorstand die fachliche, personelle und wirtschaftliche Leitung des Geschäftsstelle.
  • Sie üben die Dienst- und Fachaufsicht aus.
  • Sie unterstützen und beraten die Mitgliedsorganisationen.
  • Sie entwickeln Angebote und Konzepte weiter und stellen die fachlichen Standards sicher.
  • Sie vertreten die Interessen der an Krebs erkrankten Menschen in Fachgremien auf Bundesebene.
  • Sie positionieren den Bundesverband im gesundheitspolitischen System.

Wir bieten:

  • eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit verbunden mit einem sicheren Arbeitsplatz in einem engagierten Team.
  • gezielte berufliche Weiterbildung und eine angemessene / leistungsbezogene Vergütung.

Bei Interesse senden Sie uns bitte bis spätestens 31.07.2020 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Ihrer Gehaltsvorstellungen und des frühestmöglichen Eintrittstermins ausschließlich per E-Mail an die Geschäftsstelle: Haus der Krebsselbsthilfe – Bundesverband e.V., Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn an: info@hausderkrebsselbsthilfe.de

Für Fragen steht Ihnen Herr Kubitza, E-Mail: w.kubitza@t-online.de zur Verfügung.

Deutsche Krebshilfe und Bundesverband – Haus der Krebs-Selbsthilfe fordern Politik und Sozialversicherungsträger zum Handeln auf

Bonn (mas) – Die Corona-Pandemie stellt das Gesundheits- und Sozialsystem in Deutschland weiterhin vor große Herausforderungen. Betroffen davon sind auch Krebspatienten. Neben der onkologischen Versorgung verschärft COVID-19 häu-fig auch die finanzielle Situation der Betroffenen. Kurzarbeit oder sogar der Verlust des Arbeitsplatzes stellen eine zusätzliche Belastung dar. Schon vor der Pandemie stellten die Deutsche Krebshilfe und Krebs-Selbsthilfeorga-nisationen fest, dass bezüglich der finanziellen Situation von Krebspatienten akuter Handlungsbedarf besteht. Sie befürchten, dass durch die Corona-Krise das Armutsrisiko weiter an-steigen könnte. In einem gemeinsamen Positionspapier weisen die Deutsche Krebshilfe und der Bundesverband – Haus der Krebs-Selbsthilfe auf Defizite hin und appellieren an Vertreter der Politik und der Sozialversicherungsträger, die finanzielle Situation betroffener Krebspa-tienten umgehend zu verbessern.

„Fortschritte in der Medizin haben erfreulicherweise bei vielen onkologi-schen Erkrankungen zu besseren Heilungschancen geführt“, so Gerd Nette-koven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Wie die Forschung zum Thema ‚Cancer Survivors‘ belegt, ist das Langzeitüberleben allerdings häufig mit einem Verlust an Lebensqualität, körperlichen und psychischen Einschränkungen, aber auch mit finanziellen Einbußen verbunden. Nur 56 Prozent der berufstätigen Krebspatienten kehren nach der Therapie wieder vollständig in das Erwerbsleben zurück!“

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