Etwas Bewegen

Jährlich erkranken bundesweit eine halbe Million Menschen an Krebs. Derzeit leben insgesamt etwa 4,5 Millionen Krebserkrankte in Deutschland. Hinzu kommen Menschen mit einer erblichen Veranlagung, die aber nicht akut an Krebs erkrankt sind.

Viele von Ihnen brauchen vor Ort Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung. Die können Sie in den etwas 1.500 Selbsthilfegruppen unserer Mitgliedsverbände finden. Sie brauchen aber auch eine Interessensvertretung auf Bundesebene. Dafür ist das Haus der Krebs-Selbsthilfe – BV angetreten, mit dem Ziel, nachhaltig auf eine Verbesserung der Versorgung der Krebspatienten einzuwirken.

Hierfür nehmen wir national und international Einfluss auf die Gesundheitspolitik. Wir fördern die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützen die Arbeit unserer Mitgliedsverbände.

Als gemeinnütziger Verein stehen wir unter der Schirmherrschaft der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Wir sind unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.

Wir sind in unserer Arbeit nur den Interessen der krebskranken Menschen und ihrer Angehörigen verpflichtet.

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Aktuelle Beiträge

Wie Mildred Scheel und die Deutsche Krebshilfe Geschichte schrieben

Im September 1974 gründete Dr. Mildred Scheel, Ärztin und Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, die Deutsche Krebshilfe. Sie wollte damit erreichen, nicht nur offen über die Volks-krankheit Krebs zu sprechen und Betroffenen beizustehen, sondern auch Vorsorge und Forschung im großen Stil zu fördern.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit dem Haus der Geschichte und der Bundesstadt Bonn das Podiumsgespräch mit Lesung

„Im Mittelpunkt der Mensch – 50 Jahre Deutsche Krebshilfe“
am 24. April 2024 um 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr),
im Haus der Geschichte Bonn, Museumsmeile, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Cornelia Scheel, Mildred Scheels Tochter und Zeitzeugin, Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, Prof. Carsten Bokemeyer, Direktor des Hubertus Wald Tumorzentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Sprecher des Netzwerks Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe, sowie Dr. Heike Specht, die Autorin des Jubiläumsbuches „Im Mittelpunkt der Mensch“ (Piper Verlag) blicken in einem Podiumsgespräch zurück auf 50 Jahre Deutsche Krebshilfe. Die Schauspielerin Mariele Millowitsch liest Auszüge aus dem Buch. Moderiert wird die Veranstaltung von Jörg Thadeusz.

Die Veranstaltung ist kostenlos, es wird um Anmeldung über den Link gebeten: https://app.cituro.com/booking/3221113?presetService=11eedadb79fbec54ac4a13b1932c1e60#step=1.

Weitere Informationen auf der Website Haus der Geschichte.

Impression  50 Jahre Deutsche Krebshilfe

 

 

Das Projekt „Optimales Langzeitüberleben nach Krebs“ möchte in umfassenden Untersuchungen herausfinden, wie es um die aktuelle Versorgung von Krebs-Überlebenden steht und was sich die Betroffenen ergänzend wünschen. Welchen Versorgungsbedarf gibt es in den Altersgruppen nach der Krebsdiagnose? Wie sollte mit ihnen abhängig von Alter und Lebenshintergrund kommuniziert werden? Ziel ist, diese Fragen aufzuarbeiten und langfristig ein Programm für Überlebende nach dem Krebs aufzubauen. In verschiedenen Arbeitsbereichen werden multidisziplinäre Teams des Forschungsprojektes die aktuelle Versorgung der Fokusgruppen analysieren. Dabei gilt es herauszufinden, wie stark die Unterstützung bei Ernährung, Bewegung, Psychoonkologie, Sozialmedizin und spezialisierter Pflege benötigt und in Anspruch genommen wird 

Die Projektergebnisse sollen zum einen in ein vielfältiges- und kultursensibles Informations- und Beratungsangebot für Krebsüberlebende und deren Angehörige münden. Dies kann nachhaltig die Betreuung über die Krebstherapie hinaus verbessern und die Lebensqualität von Krebsüberlebenden steigern. Zum anderen sollen die im Projekt entwickelten Empfehlungen für eine strukturierte Langzeitnachsorge mithilfe der Fachöffentlichkeit verbreitet und genutzt werden.

Mehr Infos hier zum Herunterladen:

ProjektOPTILATER.pdf

Anmeldungen über die Projektkoordinatorin für das Haus der Krebs-Selbsthilfe:

Stefanie Lotz 0228-33889-540

stefanie.lotz@hausderkrebsselbsthilfe.de

Webseite des Optilater Projektes: https://wtz.nrw/optilater/#projekt

 


Der Film des Selbsthilfe-Bund  Blasenkrebs (ShB) zu Beckenbodengymnastik zeigt anschaulich fünf verschiedene Übungen, die zuhause oder in einer Praxis durchgeführt werden können. Das Training dient als Vorsorge und Rehabilitation und kann zu einer möglichen Stabilisierung von Inkontinenz führen.

 

Hintergrund

Die zwei Akteurinnen im Film agieren in animierter Form und real. Die Übungen (real) wurden mit einer kleinen Hintergrundgeschichte (animiert) gedreht. Das Besondere: In einer 3-D-Animation zeigen die Übungen zusätzlich, was im Inneren des Körpers während des Trainings passiert und stellen somit vereinfacht dar, was die Übungen im Körper bewegen können.

Links zum Film:

www.blasenkrebs-shb.de (Einstiegsseite)

https://www.youtube.com/watch?v=g4I4um97Shc