Etwas Bewegen

Jährlich erkranken bundesweit eine halbe Million Menschen an Krebs. Derzeit leben insgesamt etwa 4 Millionen Krebserkrankte in Deutschland.

Viele von Ihnen brauchen vor Ort Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung. Die können Sie in den über 1.000 Selbsthilfegruppen unserer Mitgliedsverbände finden. Sie brauchen aber auch eine Interessensvertretung auf Bundesebene. Dafür ist das Haus der Krebs-Selbsthilfe – BV angetreten, mit dem Ziel, nachhaltig auf eine Verbesserung der Versorgung der Krebspatienten einzuwirken.

Hierfür nehmen wir national und international Einfluss auf die Gesundheitspolitik. Wir fördern die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützen die Arbeit unserer Mitgliedsverbände.

Als gemeinnütziger Verein stehen wir unter der Schirmherrschaft der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Wir sind unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.

Wir sind in unserer Arbeit nur den Interessen der krebskranken Menschen und ihrer Angehörigen verpflichtet.

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Aktuelle Beiträge

Das Haus der Krebs-Selbsthilfe unterstützt die Aktionswoche Selbsthilfe 2019

(Bonn,21.05.2019) Die Diagnose Krebs greift in mehr als ein Leben ein und erschüttert das Selbstverständliche. Während die Medizin zunehmend hochentwickelt ist, bleibt der Mensch in seiner Lebensrealität oft unterversorgt. Nicht so in der gesundheitlichen Selbsthilfe. Sie kann auffangen, informieren, begleiten. Hier erfahren die Betroffenen vor allem eins: Wir hilft.

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Auf die Diagnose einer Krebserkrankung ist niemand vorbereitet. Umso schwerer ist es, nach dem ersten Schock überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen und sich zu orientieren. Menschen, die Ähnliches selbst erlebt haben, können anderen helfen, sich in dieser Situation zurecht zu finden. Um diese Unterstützung aus eigener Erfahrung weiterzugeben sind isPO-Onkolotsen — von Betroffenen für Betroffene — im Einsatz.

Die isPO-Onkolotsen sind Teil eines psycho-onkologischen Versorgungsteams und ehrenamtlich tätig. Sie geben Menschen, die mit einer erstmaligen Krebsdiagnose konfrontiert sind, weiterführende Informationen an die Hand und zeigen durch ihre eigene Person, dass ein Leben nach und mit Krebs möglich ist. Sie sind damit Mutmacher und verdeutlichen in einer als meist lebensbedrohlich wahrgenommenen Situation, dass eine Krebserkrankung überwunden werden kann.

Die Tätigkeit der isPO-Onkolotsen findet im Rahmen des Projektes Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie (isPO) an den Standorten Köln, Troisdorf, Neuss und Mönchengladbach statt.

Wenn Sie Menschen mit einer Krebserkrankung Orientierung bieten und als Mutmacher fungieren möchten, laden wir Sie herzlich zur Schulung zum isPO-Onkolotsen ein!

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Mit Ernst-Günther Carl als Vorsitzenden votieren die Mitgliedsverbände für Zusammenarbeit in Zeiten der Selbsthilfe im Wandel.

(Bonn, 07.03.2019)
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – BV hat auf seiner Ordentlichen Mitgliederversammlung am 27. Februar 2019 gewählt. Ernst-Günther Carl ist neuer Vorsitzender. Er war zuvor Schatzmeister und tritt nun die Nachfolge von Ralf Rambach an, der sein Amt aus persönlichen Gründen im letzten Jahr niedergelegt hatte. „Ihm gilt unser Dank für ein engagiertes Eintreten für die Interessenvertretung von an Krebs erkrankten Menschen“ fasst Carl das Wirken von Rambach, der maßgeblich an der Gründung des HKSH-BV beteiligt war, zusammen.
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