Vorstand des Hauses der Krebs-Selbsthilfe – BV neu gewählt. Rambach im Amt bestätigt.

Die Mitgliederversammlung votiert für Kontinuität und Konsolidierung

(Bonn/Königswinter, 18.05.2017) Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – BV hat auf seiner Ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Mai 2017 gewählt. Ralf Rambach und Joachim Weier wurden als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender für eine weitere zweijährige Amtsperiode eintimmig bestätigt.
Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurde Andrea Hahne als Schriftführerin. Einen Wechsel gab es im Amt des Schatzmeisters: Günter Feick stellte sich nicht mehr zur Wahl und verlässt den Vorstand. Für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre bedankt sich der Vorstand des HKSH–BV ausdrücklich bei seinem Gründungsmitglied. Neu in dieses Amt gewählt ist nun Ernst-Günther Carl. Zudem wurden als Beisitzer gewählt: Hedy Kerek-Bodden, Lutz Otto sowie Herbert Hellmund. Dieser löst Friedrich Wettlaufer ab, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.

Die neu gesteckten Aufgaben und Ziele des Vorstandes sind vielfältig und weitreichend. Gleichwohl tritt er mit dem Anspruch an, eine Schärfung auf wesentliche Schwerpunkte durchzusetzen. So wird er sich mit strukturellen Fragen der Selbsthilfe-Nachfolge und des ehrenamtlichen Engagements auseinandersetzen, mit der sich alle Mitgliedsverbände konfrontiert sehen.

Umfassende Ziele hat sich das HKSH–BV in der Interessenvertretung von Krebspatienten gesteckt und verfolgt dabei einen dualen Ansatz: Neue Medikamente sollen künftig nur in translationalen Zentren unter studienähnlichen Bedingungen abgegeben werden, wobei der Patientenzugang für alle sicherzustellen ist. „Nur so können die immer komplexer werdenden Wirkmechanismen individuell für den Patienten geprüft werden. Gleichzeitig kann Wissen systematisch generiert werden, welches der Gesellschaft insgesamt zugutekommt.“ so Rambach zu dieser ambitionierten Systemänderung. Im gleichen Zug wird das HKSH-BV sich dafür einsetzen, mit einem zweiten Defizit aufräumen, der bislang mangelnden Vergütung für sprechende und zuhörende onkologische Medizin im ambulanten Bereich. „Der Aufwand für Diagnoseeröffnung, Therapiebesprechung, aktive Überwachung und Teilnahme an Tumorbords muss künftig adäquat bezahlt werden, damit uns und unserem Arzt Zeit eingeräumt wird, mit diesen für uns oft erschütternden Informationen umzugehen“ fordert Rambach. „Diese beiden Forderungspakete werden wir mundgerecht der Politik und der Selbstverwaltung präsentieren“ so der wiedergewählte Vorsitzende, am Donnerstag zum Abschluss der Mitgliederversammlung.

Der ausdrückliche Dank gilt der Deutschen Krebshilfe, die als Hauptförderer all diese Arbeit überhaupt erst möglich macht.

Zur Pressemitteilung vom 18.05.2017

veröffentlicht am 19.05.2017
aktualisiert am 22.05.2017