Interessen­vertretung

Derzeit leben etwa 4 Millionen Krebserkrankte in Deutschland, jährlich gibt es eine halbe Million onkologische Neuerkrankungen.

Die Mitgliedsverbände des Hauses der Krebs-Selbsthilfe decken dabei das Krankheitsspektrum von 75 Prozent der Krebserkrankten ab. Ihre Interessen und das ihrer zahllosen Angehörigen bundespolitisch zu vertreten ist Ziel und Aufgabe des Hauses der Krebs-Selbsthilfe – BV. Wir verstehen uns als ein Sprachrohr für Betroffene, hinein in die Schaltzentralen der Gesundheitspolitik.

Dort können wir erreichen, dass die Patientenkompetenz gestärkt wird, dass Erkrankte kundig durch eine ihnen fremde Welt gelotst werden, dass die Psychoonkologie grundsätzlich erstattet wird, dass Ärzte adäquat entlohnt werden für die Zeit, die Krebsdiagnose und Therapiewahl beanspruchen und dass Entscheidungen partizipativ getroffen werden können. Wir können mitreden bei der Zertifizierung der Zentren, wir können Qualität definieren und einfordern, wir können an Behandlungsleitlinien mitschreiben, wir können mit unseren über 30 Patientenvertretern in den Ausschüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses Einfluss nehmen. Wir können Aussagen treffen zur Bewertung des Zusatznutzens von neuen Arzneimitteln, wir können mitwirken bei den Preisverhandlungen in den Schiedsstellen und wir können Kooperationspartner sein von Innovationsprojekten.

Wir können gemeinsam gegen den Krebs vorgehen. Das tun wir.

Infothek

Die Infothek stellt Hintergründe und Informationen zu aktuellen Themen zusammen. Ihre Inhalte wachsen kontinuierlich mit den Entwicklungen in der Interessensvertretung, der Mitbestimmung und in der Selbsthilfe. Schauen Sie gern wieder vorbei.