genomDE – Auftakt-Workshop
Hybridveranstaltung 07.12.2021, 10:30 h – ca. 14:30 h

Am 1. Oktober 2021 ist genomDE gestartet. Dieses vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt hat den Aufbau einer bundesweiten, eigenständigen Plattform zur medizinischen Genomsequenzierung zum Ziel und wird hierzu das kürzlich gesetzlich verankerte „Modellvorhaben Genomsequenzierung“ unterstützen.

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Ehrenamtlich engagieren – Gesellschaftliche Zusammenarbeit in Zeiten der Pandemie wahren

Bonn, 2. Dezember 2021 – Am Sonntag, den 5. Dezember 2021 findet der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Derzeit sind über 30 Millionen Menschen deutschlandweit freiwillig und unentgeltlich tätig. Ehrenamtliches Engagement ist der wesentliche Bestandteil der Arbeit aller Mitgliedsverbände des Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e. V. (HKSH-BV).
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Berlin/Bonn/Heidelberg, 22.11.2021. Die Notlage in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen wird immer dramatischer. Nicht nur für an COVID-19 erkrankte Personen, sondern für alle Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Krebs. Denn schon bald werden bundesweit keine Kapazitäten mehr für weitere Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Die Corona-Taskforce des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft sieht eine allgemeine Impfpflicht zusätzlich zu Kontakteinschränkungen als einzige Möglichkeit, den Kollaps des Gesundheitssystems über den Winter zu verhindern. Die Organisationen appellieren an die Politik, unverzüglich entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten.

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Der Tag der Krebs-Selbsthilfe findet am 25. November 2021 von 11 bis 16 Uhr statt und hat das Thema „Patientenbeteiligung in der Forschung ermöglichen und umsetzen!“.

Nach Impulsvorträgen am Vormittag gibt es nachmittags Diskussionsrunden, innerhalb derer aus den Perspektiven der Patientenvertretenden, der Forschenden und Vertretenden von Förderinstitutionen auf die Themen „Voraussetzungen“ und „Befähigung“ geblickt wird.

Über folgenden Link können Interessierte die Veranstaltung live mitverfolgen.

Der Tag der Krebs-Selbsthilfe ist eine jährliche Veranstaltung, die gemeinsam von der Deutschen Krebshilfe und dem Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. durchgeführt wird.

Programm als PDF anzeigen


Berlin/Bonn/Heidelberg, 15.11.2021. Auch Krebspatient*innen sollten bevorzugt eine COVID-19-Auffrischungsimpfung erhalten. Dafür plädiert die Corona-Taskforce des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft.

Untersuchungen weisen darauf hin, dass Menschen mit einer Krebserkrankung ein vergleichsweise höheres Risiko für sogenannte Durchbruchsinfektionen aufweisen. „Das gilt insbesondere für Menschen mit Blutkrebs und für Krebskranke, die aktuell eine Krebstherapie erhalten, die das Immunsystem schwächt“, begründet Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, diese Empfehlung. „Bitte besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob und wann eine Booster-Impfung angezeigt ist“, rät Baumann.

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Fehlende Eignung bisheriger Konzepte für komplexe onkologische Therapien

Vorschlag: Verschiebung der Umstellung und Installation einer Probephase

Zum 1. Januar 2022 ist die Einführung des E-Rezeptes geplant. Zu diesem Zeitpunkt wird das bisherige, Papier-basierte Verfahren der Rezeptierung abgelöst. Wir begrüßen die Ziele einer Vereinfachung und Beschleunigung der Verordnungsabläufe sowie die Erhöhung der Arzneimittelsicherheit.

Bei der Versorgung von Krebspatient*innen kommen mit der Einführung des elektronischen Rezeptes zum 1. Januar 2022 erhebliche Veränderungen sowohl auf niedergelassene als auch auf im ambulanten Krankenhausbereich tätige Onkolog*innen bei der Verordnung von parenteralen Zubereitungen zur unmittelbaren Anwendung zu. Wir befinden uns hierzu seit dem Spätsommer im Austausch mit den Apothekerverbänden sowie den in der medikamentösen Therapie von Krebspatient*innen involvierten wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften und ärztlichen Berufsgruppen. Aus den Gesprächen ergibt sich leider ein düsteres Bild, übereinstimmend mit den aktuellen Verlautbarungen der ADKA.

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Bonn, 05.11.2021. Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit organisierte Krebs-Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von ca. 80 Prozent aller von Krebs betroffenen Menschen in Deutschland ab. Das HKSH-BV vertritt bei Interessen von gemeinsamer Bedeutung seine Mitgliedsverbände national und international gegenüber Entscheidern in der Gesundheitspolitik. Es fördert die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützt die Arbeit seiner Mitgliedsverbände. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens

Für die Mitarbeit in einem bundesweiten Forschungsprojekt zur Etablierung der Genomsequenzierung im Gesundheitswesen (genomDE) suchen wir zum nächstmöglichsten Zeitpunkt einen/eine

Wissenschaftliche Mitarbeiter:in (m/w/d)

in Vollzeit.

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Kliniken, öffentliche Gebäude und Niederwalddenkmal: Licht für mehr Forschung und Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bonn, 10. November 2021 – Bekannte öffentliche Gebäude in Deutschland wie das Holstentor in Lübeck und die Elbe-Brücke „Blaues Wunder“ in Dresden, aber auch zahlreiche Krankenhäuser, erstrahlen am Weltpankreaskrebstag am 18. November in den Abendstunden ganz in der Farbe Lila. Damit wollen onkologische Kliniken, Forschungseinrichtungen und Selbsthilfegruppen wie der von der Deutschen Krebshilfe unterstützte bundesweite Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) die Öffentlichkeit stärker über die tückische Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse in Deutschland informieren und für mehr Forschungsprojekte werben.

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Das isPO-Projekt zielt darauf, die emotionale und psychische Belastung von Krebspatient:innen sektorenübergreifend zu verringern und die Selbsthilfe zu fördern. Dazu wurde von der Universitätsklinik Köln ein gestuftes Versorgungskonzept entwickelt. In Stufe 1 gibt es für alle am Projekt teilnehmenden Patient:innen das Angebot, sich mit einem isPO-Onkolotsen oder einer -Lotsin auszutauschen. Das sind ehemalige Krebspatient:innen, die ehrenamtlich tätig sind. Das HKSH-BV ist Konsortialpartner im Projekt und verantwortlich für die Schulung, Zertifizierung und Weiterleitung der isPO-Onkolots:innen an die vier Netzwerkstandorte in Nordrhein-Westfalen.

Das isPO-Projekt, das seit 2017 läuft, befindet sich in der Auswertungsphase und endet im Frühjahr 2022. Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet dann über eine Übernahme in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht der isPO-Onkolotsin Dafinka Beuteführ. Er wurde in der DKG-Mitgliederzeitschrift Forum (https://doi.org/10.1007/s12312-021-00980-7) veröffentlicht.