Wie Mildred Scheel und die Deutsche Krebshilfe Geschichte schrieben

Im September 1974 gründete Dr. Mildred Scheel, Ärztin und Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, die Deutsche Krebshilfe. Sie wollte damit erreichen, nicht nur offen über die Volks-krankheit Krebs zu sprechen und Betroffenen beizustehen, sondern auch Vorsorge und Forschung im großen Stil zu fördern.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit dem Haus der Geschichte und der Bundesstadt Bonn das Podiumsgespräch mit Lesung

„Im Mittelpunkt der Mensch – 50 Jahre Deutsche Krebshilfe“
am 24. April 2024 um 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr),
im Haus der Geschichte Bonn, Museumsmeile, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Cornelia Scheel, Mildred Scheels Tochter und Zeitzeugin, Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, Prof. Carsten Bokemeyer, Direktor des Hubertus Wald Tumorzentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Sprecher des Netzwerks Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe, sowie Dr. Heike Specht, die Autorin des Jubiläumsbuches „Im Mittelpunkt der Mensch“ (Piper Verlag) blicken in einem Podiumsgespräch zurück auf 50 Jahre Deutsche Krebshilfe. Die Schauspielerin Mariele Millowitsch liest Auszüge aus dem Buch. Moderiert wird die Veranstaltung von Jörg Thadeusz.

Die Veranstaltung ist kostenlos, es wird um Anmeldung über den Link gebeten: https://app.cituro.com/booking/3221113?presetService=11eedadb79fbec54ac4a13b1932c1e60#step=1.

Weitere Informationen auf der Website Haus der Geschichte.

Impression  50 Jahre Deutsche Krebshilfe

 

 

Das Projekt „Optimales Langzeitüberleben nach Krebs“ möchte in umfassenden Untersuchungen herausfinden, wie es um die aktuelle Versorgung von Krebs-Überlebenden steht und was sich die Betroffenen ergänzend wünschen. Welchen Versorgungsbedarf gibt es in den Altersgruppen nach der Krebsdiagnose? Wie sollte mit ihnen abhängig von Alter und Lebenshintergrund kommuniziert werden? Ziel ist, diese Fragen aufzuarbeiten und langfristig ein Programm für Überlebende nach dem Krebs aufzubauen. In verschiedenen Arbeitsbereichen werden multidisziplinäre Teams des Forschungsprojektes die aktuelle Versorgung der Fokusgruppen analysieren. Dabei gilt es herauszufinden, wie stark die Unterstützung bei Ernährung, Bewegung, Psychoonkologie, Sozialmedizin und spezialisierter Pflege benötigt und in Anspruch genommen wird 

Die Projektergebnisse sollen zum einen in ein vielfältiges- und kultursensibles Informations- und Beratungsangebot für Krebsüberlebende und deren Angehörige münden. Dies kann nachhaltig die Betreuung über die Krebstherapie hinaus verbessern und die Lebensqualität von Krebsüberlebenden steigern. Zum anderen sollen die im Projekt entwickelten Empfehlungen für eine strukturierte Langzeitnachsorge mithilfe der Fachöffentlichkeit verbreitet und genutzt werden.

Mehr Infos hier zum Herunterladen:

ProjektOPTILATER.pdf

Anmeldungen über die Projektkoordinatorin für das Haus der Krebs-Selbsthilfe:

Stefanie Lotz 0228-33889-540

stefanie.lotz@hausderkrebsselbsthilfe.de

Webseite des Optilater Projektes: https://wtz.nrw/optilater/#projekt

 


Der Film des Selbsthilfe-Bund  Blasenkrebs (ShB) zu Beckenbodengymnastik zeigt anschaulich fünf verschiedene Übungen, die zuhause oder in einer Praxis durchgeführt werden können. Das Training dient als Vorsorge und Rehabilitation und kann zu einer möglichen Stabilisierung von Inkontinenz führen.

 

Hintergrund

Die zwei Akteurinnen im Film agieren in animierter Form und real. Die Übungen (real) wurden mit einer kleinen Hintergrundgeschichte (animiert) gedreht. Das Besondere: In einer 3-D-Animation zeigen die Übungen zusätzlich, was im Inneren des Körpers während des Trainings passiert und stellen somit vereinfacht dar, was die Übungen im Körper bewegen können.

Links zum Film:

www.blasenkrebs-shb.de (Einstiegsseite)

https://www.youtube.com/watch?v=g4I4um97Shc


Bonn, 12.03.24 – Jedes Jahr erkranken etwa 1.200 Menschen in Deutschland neu an einer Chronischen Myeloischen Leukämie, kurz CML. Was bedeutet die Diagnose für mein weiteres Leben? Wie wird die Erkrankung behandelt? An wen kann ich mich wenden? Antworten gibt der Patientenratgeber „Chronische Myeloische Leukämie“. Dieser ist jetzt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen überarbeitet worden. Die Neuauflage kann ab sofort kostenfrei bei der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) bestellt oder unter www.leukaemie-hilfe.de heruntergeladen werden.

Die DLH möchte Patienten und ihre Angehörigen ermuntern, sich intensiv mit den behandelnden Ärzten auszutauschen und Fragen zu stellen. Der Ratgeber soll dabei unterstützen. Er ist allgemeinverständlich geschrieben und gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der CML: Entstehung, Symptome, Krankheitsverlauf und Diagnostik. Hauptaugenmerk der Broschüre liegt auf den Therapiemöglichkeiten.

Palette der Behandlungsmöglichkeiten erweitert

Bei der Behandlung der CML sind heute die sogenannten Tyrosinkinase-inhibitoren (TKI) Standard. Neben den etablierten Wirkstoffen stellt die Broschüre einen weiteren TKI mit einem anderen Wirkansatz vor, der neu zugelassen wurde. Zur Sprache kommen aber auch ältere Therapieoptionen, die in bestimmten Fällen noch ihren Stellenwert haben. So wird erläutert, wann eine allogene Stammzelltransplantation (vom Familien- oder Fremdspender) in Erwägung gezogen werden sollte.

Zum Abschluss geht die Broschüre auf praktische Aspekte wie Therapietreue, Wechselwirkungen und Zeugungsfähigkeit/Schwangerschaft ein. Im Anhang finden Interessierte Kontaktmöglichkeiten zu Selbsthilfeorganisationen und CML-Experten.

Bezugsquelle: Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe, Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, info@leukaemie-hilfe.de, Tel. 0228-33889-200, www.leukaemie-hilfe.de/infothek.


Bonn, den 01.03.2024 – Im Radiosender Bayern 2 gibt es einen Beitrag zu Arzneimittelversorgung. Darin äußert sich auch die Vorsitzende des Haus der Krebs-Selbshilfe – Bundesverband e. V. Hedy Kerek-Bodden zur Situation aus Sicht der Krebs-Patient:innen.

BR2
IQ – Wissenschaft und Forschung
Arzneimittelversorgung
Wie wird sie endlich zuverlässig?
Von Hellmuth Nordwig
Zum Beitrag


Bonn, 29.02.2024 – Der Deutsche Krebskongress (DKK) vom 21.-24.02.2024 konnte einen Besucherrekord mit rund 12.500 Teilnehmenden verzeichnen. Mehr erfahren: Pressemitteilung zum DKK. Mit 19 Sitzungen war die Krebs-Selbsthilfe auf dem Kongress präsent. Darüber hinaus gab es anlässlich des DKK auch Medienberichterstattung, die Themen der Krebs-Selbsthilfe aufgreifen:

  • Nationaler Krebsplan – Quo Vadis: Artikel im Tagesspiegel – Veranstaltung am 21.02.2024
  • Prostatakrebs: Warum Früherkennung so wichtig ist: Artikel in der Berliner Morgenpost, 23.02.2024
  • Krebstherapie – Mitbestimmung von Patienten: Artikel im Handelsblatt online, 24.02.2024

  • Bonn, 16.02.2024 – Der größte onkologische Fachkongress im deutschsprachigen Raum – der Deutsche Krebskongress (DKK) – findet vom 21. bis 24. Februar 2024 im City Cube in Berlin statt. Unter dem Motto „Fortschritt gemeinsam gestalten“ tauschen sich Fachleute aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswesen, Politik, Pflege sowie Vertreter:innen aus der Selbsthilfe in rund 300 Sitzungen über neueste Erkenntnisse aus allen Bereichen der Onkologie aus – von der Forschung über Diagnostik und Therapie bis hin zur Versorgung von Krebsbetroffenen.

    Das Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V. und seine 10 Mitgliedsverbände sind mit einem gemeinsamen Stand vertreten. Sie finden uns im City Cube, Berlin, Halle A, Standnummer A4 . Wir freuen uns über Ihren Besuch.

    Die 10 Mitgliedsverbände und das Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V. tragen beim DKK  2024 mit vielen interessanten Sitzungen zur Bereicherung des wissenschaftlichen Programms bei.

    Zu den Foren der Krebs-Selbsthilfe:DKK 2024Foren der Selbsthilfe

    Zum Programm des gesamten DKK

    Der Krebsaktionstag am 24.02.2024 ebenfalls im City Cube, Berlin, Halle A, lädt Krebspatient:innen, ihre Angehörigen und alle Interessierten zu einem informativen und vielfältigen Programm ein. Der Krebsaktionstag steht unter dem Motto „Auf Augenhöhe kommunizieren – Betroffene und Expert*innen im Austausch“.

    Zum Programm des KAT
    ProgrammheftKAT2024 des Programmshefts KAT

    Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorträge werden aufgezeichnet und ab spätestens 8. März 2024 hier online zur Verfügung stellen.

    Der Krebsaktionstag ist ein Informationstag für die Öffentlichkeit im Rahmen des Deutschen Krebskongresses. Veranstalter sind die Berliner Krebsgesellschaft e.V., die Stiftung Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft e.V., das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. unterstützt den Krebsaktionstag.

    Der größte onkologische Fachkongress im deutschsprachigen Raum – der Deutsche Krebskongress (DKK) – findet vom 21. bis 24. Februar 2024 im CityCube in Berlin statt. Unter dem Motto „Fortschritt gemeinsam gestalten“ tauschen sich Fachleute aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswesen, Politik, Pflege sowie Vertreter*innen aus der Selbsthilfe in rund 300 Sitzungen über neueste Erkenntnisse aus allen Bereichen der Onkologie aus – von der Forschung über Diagnostik und Therapie bis hin zur Versorgung von Krebsbetroffenen.

    Das Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V. und seine 10 Mitgliedsverbände sind mit einem gemeinsamen Stand vertreten.  Sie finden uns im City Cube, Berlin, Halle A, Standnummer A4 . Wir freuen uns über Ihren Besuch.

    Die 10 Mitgliedsverbände und das Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V. tragen beim DKK  2024 mit vielen interessanten Sitzungen zur Bereicherung des wissenschaftlichen Programms bei.

    Unsere Programmbeiträge beim DKK 2024 können Sie mit dem nachfolgenden Link als pdf-Datei herunterladen.

    DKK 2024Foren der Selbsthilfe

    Für Krebspatient*innen, ihre Angehörigen und alle Interessierten haben wir auch in diesem Jahr ein informatives und vielfältiges Programm zusammengestellt, das sie stärken und ihnen dabei helfen soll, das Leben mit Krebs zu bewältigen. Das Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V. und seine Mitgliedsverbände bringen ihre Expertise bei zahlreichen Programmpunkten mit ein.

    Das Motto der Veranstaltung lautet: „Auf Augenhöhe kommunizieren – Betroffene und Expert*innen im Austausch“. Denn uns ist es wichtig, den Dialog zwischen Patient*innen und Ärzt*innen zu fördern.

    Wir laden Sie ein, beim Krebsaktionstag 2024 in Berlin vor Ort dabei zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei Vorträgen, Diskussionen oder an Infoständen zu informieren und auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir werden die Vorträge aufzeichnen und ab spätestens 8. März 2024 online zur Verfügung stellen.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Das Programm können Sie sich mit dem nachfolgenden Link als pdf-Datei herunterladen

    ProgrammKAT2024

    Der Krebsaktionstag ist ein Informationstag für die Öffentlichkeit im Rahmen des Deutschen Krebskongresses. Veranstalter sind die Berliner Krebsgesellschaft e.V., die Stiftung Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft e.V., das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. unterstützt den Krebsaktionstag. Verantwortlich für die Programmgestaltung ist die Berliner Krebsgesellschaft e.V., eine der 16 Landeskrebsgesellschaften unter dem Dach der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.