Das HKSH-BV ist Konsortialpartner im Innovationsfond-Projekt Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie (isPO).

Im Rahmen dieses 4-jährigen Projekts haben wir als Krebs-Selbsthilfe die hervorragende Chance, das Konzept „Onkolotse im Ehrenamt – Von Betroffenen für Betroffene“ mit unseren Projektpartnern fundiert zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Projektbedingt werden wir uns dabei auf die Region Düsseldorf und Köln konzentrieren.

Für diese Region suchen wir nun Menschen, die einst selbst an Krebs erkrankt sind und die sich ein Engagement als Onkolotse in der genannten Region vorstellen können. Zur genaueren Erläuterung des Konzepts und der Rolle des Onkolotsen werden zunächst Informationsveranstaltungen in Köln, Neuss, Mönchengladbach und Troisdorf angeboten. Interessierte sind eingeladen, sich dort unverbindlich zu informieren und erst anschließend zu entscheiden, ob sie mitmachen und sich zum Onkolotsen schulen lassen möchten.

Lesen Sie hierzu den Aufruf und eine Einladung zu den Informationsveranstaltungen

 

Modellprojekt für die Psychoonkologie in Deutschland

Es ist hinreichend gesichert, dass psychoonkologische Therapien wirksam sind. Unklar ist, in welchem Ausmaß diese Therapien in der täglichen Patientenversorgung im Krankenhaus und im niedergelassenen Bereich eingesetzt werden müssen. Ebenfalls nicht geklärt ist, wie die psychoonkologische Patientenversorgung im deutschen Gesundheitswesen flächendeckend, d.h. in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten, erbracht werden kann.

Im Rahmen des Projektes „Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie“ (isPO) wird bis Ende 2021 ein psychoonkologisches Versorgungsprogramm entwickelt, umgesetzt und evaluiert. In diesem Programm werden die Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der Versorgung beschrieben, die Leistungserbringung transparent und nachprüfbar dokumentiert sowie Maßnahmen der Qualitätssicherung durchgeführt.

Die Leitung des Projektes liegt bei der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln in Kooperation mit Haus LebensWert e.V.

Das Projekt isPO setzt damit die Forderung des Nationalen Krebsplans der Bundesregierung um, die „onkologischen Versorgungsstrukturen und die Qualitätssicherung“ weiter zu entwickeln. Es wird für vier Jahre mit insgesamt ca. 9,1 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds gefördert.

Das Haus der Krebs-Selbsthilfe ist Konsortialpartner in dem Projekt und berät in allen Fragen der Patientensicht.

Projektbeschreibung und Projektfortschritt lesen Sie bitte auf der Homepage des isPO