Auf die Diagnose einer Krebserkrankung ist niemand vorbereitet. Umso schwerer ist es, nach dem ersten Schock überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen und sich zu orientieren. Menschen, die Ähnliches selbst erlebt haben, können anderen helfen, sich in dieser Situation zurecht zu finden. Um diese Unterstützung aus eigener Erfahrung weiterzugeben sind isPO-Onkolotsen — von Betroffenen für Betroffene — im Einsatz.

Wenn Sie Menschen mit einer Krebserkrankung Orientierung bieten und als Mutmacher fungieren möchten, laden wir Sie herzlich zur Schulung zum isPO-Onkolotsen ein!

Die nächste Schulung findet am Donnerstag, den 12.12.2019, 13-18 Uhr, in Köln statt.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter ehrenamt@hausderkrebsselbsthilfe.de oder 0228 33889-543. Vor der Schulung führen wir mit Interessenten ein kurzes telefonisches Informationsgespräch, bei dem die verbindliche Anmeldung erfolgen kann.

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Auf die Diagnose einer Krebserkrankung ist niemand vorbereitet. Umso schwerer ist es, nach dem ersten Schock überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen und sich zu orientieren. Menschen, die Ähnliches selbst erlebt haben, können anderen helfen, sich in dieser Situation zurecht zu finden. Um diese Unterstützung aus eigener Erfahrung weiterzugeben sind isPO-Onkolotsen — von Betroffenen für Betroffene — im Einsatz.

Die isPO-Onkolotsen sind Teil eines psycho-onkologischen Versorgungsteams und ehrenamtlich tätig. Sie geben Menschen, die mit einer erstmaligen Krebsdiagnose konfrontiert sind, weiterführende Informationen an die Hand und zeigen durch ihre eigene Person, dass ein Leben nach und mit Krebs möglich ist. Sie sind damit Mutmacher und verdeutlichen in einer als meist lebensbedrohlich wahrgenommenen Situation, dass eine Krebserkrankung überwunden werden kann.

Die Tätigkeit der isPO-Onkolotsen findet im Rahmen des Projektes Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie (isPO) an den Standorten Köln, Troisdorf, Neuss und Mönchengladbach statt.

Wenn Sie Menschen mit einer Krebserkrankung Orientierung bieten und als Mutmacher fungieren möchten, laden wir Sie herzlich zur Schulung zum isPO-Onkolotsen ein!

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Das HKSH-BV ist Konsortialpartner im Innovationsfond-Projekt Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie (isPO).

Im Rahmen dieses 4-jährigen Projekts haben wir als Krebs-Selbsthilfe die hervorragende Chance, das Konzept „Onkolotse im Ehrenamt – Von Betroffenen für Betroffene“ mit unseren Projektpartnern fundiert zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Projektbedingt werden wir uns dabei auf die Region Düsseldorf und Köln konzentrieren.

Für diese Region suchen wir nun Menschen, die einst selbst an Krebs erkrankt sind und die sich ein Engagement als Onkolotse in der genannten Region vorstellen können. Zur genaueren Erläuterung des Konzepts und der Rolle des Onkolotsen werden zunächst Informationsveranstaltungen in Köln, Neuss, Mönchengladbach und Troisdorf angeboten. Interessierte sind eingeladen, sich dort unverbindlich zu informieren und erst anschließend zu entscheiden, ob sie mitmachen und sich zum Onkolotsen schulen lassen möchten.

Lesen Sie hierzu den Aufruf und eine Einladung zu den Informationsveranstaltungen

 

Modellprojekt für die Psychoonkologie in Deutschland

Es ist hinreichend gesichert, dass psychoonkologische Therapien wirksam sind. Unklar ist, in welchem Ausmaß diese Therapien in der täglichen Patientenversorgung im Krankenhaus und im niedergelassenen Bereich eingesetzt werden müssen. Ebenfalls nicht geklärt ist, wie die psychoonkologische Patientenversorgung im deutschen Gesundheitswesen flächendeckend, d.h. in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten, erbracht werden kann.

Im Rahmen des Projektes „Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie“ (isPO) wird bis Ende 2021 ein psychoonkologisches Versorgungsprogramm entwickelt, umgesetzt und evaluiert. In diesem Programm werden die Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der Versorgung beschrieben, die Leistungserbringung transparent und nachprüfbar dokumentiert sowie Maßnahmen der Qualitätssicherung durchgeführt.

Die Leitung des Projektes liegt bei der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln in Kooperation mit Haus LebensWert e.V.

Das Projekt isPO setzt damit die Forderung des Nationalen Krebsplans der Bundesregierung um, die „onkologischen Versorgungsstrukturen und die Qualitätssicherung“ weiter zu entwickeln. Es wird für vier Jahre mit insgesamt ca. 9,1 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds gefördert.

Das Haus der Krebs-Selbsthilfe ist Konsortialpartner in dem Projekt und berät in allen Fragen der Patientensicht.

Projektbeschreibung und Projektfortschritt lesen Sie bitte auf der Homepage des isPO